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| Kurdische Musikerinnen erobern heute einen Platz in der (Welt-)Öffentlichkeit zurück, der ihnen lange Zeit von verschiedenen Seiten vorenthalten wurde, wie die Autorin – selbst Kulturschaffende im Exil - im folgenden Beitrag beschreibt.
Die KurdInnen sind eines der ältesten Völker im Nahen Osten und wurden über die Jahrhunderte hinweg ZeugInnen von großem Schmerz und Leid. Viele Jahrhunderte sind sie ihrer Grundrechte und Freiheiten beraubt worden. Kurdistan liegt heute verteilt auf vier Länder, nämlich innerhalb der Grenzen von Iran, Irak, Syrien und Türkei. In diesem geografischen Raum kam es zu wechselhaften kulturellen Einflüssen und zu bunten ethnischen Identitäten. Zwar sind die KurdInnen als Objekte der schriftlichen Geschichte benachteiligt, aber bis heute spielt die mündliche tradition des Geschichtenerzählens, „dengbej“, eine große Rolle. |













