Aktuel:

PJAK-Rebellen: „Wir können überall im Iran zuschlagen“

 

15.10.2009 | 18:28 |  WIELAND SCHNEIDER 

Der Chef der PJAK-Rebellen, Haj-Ahmadi, kämpft für Kurden-Autonomie. PJAK kämpft offiziell gegen Irans Theokratie und für mehr Rechte der iranischen Kurden.

„Die Presse“: Was bedeuten die Proteste gegen den iranischen Präsidenten Ahmadinejad nach der Wahl für Irans Kurden?

Rahman Haj-Ahmadi: Die Völker im Iran haben jetzt Mut. Die Menschen sind bereit, sich für ihre Freiheit zu opfern. Das hat es bisher nicht gegeben.

Quelle: http://diepresse.com/
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Kurden: „Die Türkei braucht mehr Mut“

 

 

(M. Bruckberger)

29.09.2009 | 18:25 |  WIELAND SCHNEIDER (Die Presse)

Kurdenpolitikerin Edibe Sahin und Menschenrechtlerin Eren Keskin über Reformversuche und Militarismus in der Türkei.

WIEN. Die Signale scheinen vielversprechend: Am Donnerstag wird das erste Stück auf Kurdisch an einem staatlichen türkischen Theater aufgeführt. Und zu Jahresbeginn startete der türkische Rundfunk ein kurdisches Programm. Ein ganzes Paket zur Lösung des Kurdenproblems hat die gemäßigt islamische Regierung von Premier Recep Tayyip Erdogan angekündigt. „Wir waren zu Beginn optimistisch. Denn die Kurdenfrage wurde erstmals beim Namen genannt“, meint dazu Edibe Sahin, Bürgermeisterin der Stadt Tunceli (Dersim) und Politikerin der Kurdenpartei DTP, zur „Presse“.

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„Friedhofmulti-kultureller Vielfalt“

 

 

Türkei – Anwältin beklagt mangelnde Rechte für die Kurden

 von Walter Friedl

 

Sie ist eine der bekanntesten Menschenrechtsaktivistinnen der Türkei. Der KURIER sprach mit der Anwältin Eren Keskin – derzeit in Wien zu Besuch–über ... eine liberalere Kurden-Politik der Regierung  

 

Fest halten muss man, dass es wichtig ist, dass die Probleme endlich einmal beim Namen genannt werden. Tatsächlich gab es leichte Verbesserungen (Dörfer erhielten ihre kurdischen Namen zurück, es gibt TV in kurdischer Sprache, Anm.), aber das alles geschieht nicht freiwillig, sondern ist Folge des 30-jährigen Kampfes der Kurden für Selbstbestimmung und auch des EU-Prozesses. Außerdem reicht das Bisherige bei Weitem nicht, es sind ja fast nur Ankündigungen.

 

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Bericht von der Pressekonferenz des MFS im Sümerpark/Diyarbakir

19.09.2009, MFS hat das Ziel jegliche Diskriminierung im Mittleren Osten und der Region Mesopotamiens zu beseitigen

Die Vorbereitungen für das vom 27.-29. September in Diyarbakir stattfindende Mesopotamische Sozial Forum befinden sich in der letzten Phase. Rechtsanwältin Reyhan Yalcindag vom MSF-Koordinationskomitee sagte, das MFS hat das Ziel jegliche Diskriminierung im Mittleren Osten und der Region Mesopotamiens zu beseitigen “Das MSF ist ein Aufruf, ein politischer Prozess um Wege für unseren Widerstand zu entwickeln“.

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Straßenkämpfe und Widerstandsaktionen gegen Repressionswelle

 

 

Während die Repressionswelle gegen DTP und die gesamte kurdische Bewegung anhält und tagtäglich Menschen verhaftet werden, die Operationen des türkischen Militärs schwere ökonomische und ökologische Schäden anrichten, die Guerilla trotz einseitigen Waffenstillstand pausenlos angegriffen wird und auch Opfer zu beklagen hat, leistet die kurdische Bevölkerung Widerstand und zeigt ihre Solidarität mit Großdemonstrationen, Straßenschlachten und Widerstandsaktionen. Hier einige Beispiele der letzten drei Tage:

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FÜR EINEN WÜRDEVOLLEN FRIEDEN

 

Pressemitteilung, 05.09.2009

Es gibt einen 25 jährigen Kampf zwischen der PKK und dem türkischen Staat. Das kurdische Volk sieht den militärischen Kampf der PKK als eine Abwehr gegen die Assimilationspolitik der türkischen Kolonialherrschaft. Bis heute wird sowohl von der türkischen Staatsvertretung, als auch von den türkischen Militärs der Freiheitskampf der Kurdinnen und Kurden, als ein Kampf der „Banditen“ oder „Terroristen“ gegen die Staatsgewalt gesehen.  Ihr Ziel diese Bewegung in kürzester Zeit zu vernichten, wurde bis jetzt nicht erreich. Im Laufe der Jahre wuchs die PKK zu einer Massenbewegung mit zeitweilig 30.000 KämpferInnen an.

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Die Bilanz der einseitigen Waffenruhe

 

Während der fünfmonatigen Waffenruhe wurden in Şirnex, Sêrd, Dêrsim, Wan, Amed und Mêrdîn verschiedene militärische Operationen durch das türkische Militär durchgeführt. Die Waffenruhe der HPG (Volksverteidigungskräfte) begann am 13. April diesen Jahres. Seitdem startete die TSK (Türkische Armee) 99 Land- und 21 Luftangriffe. Während dieser Angriffe starben insgesamt 52 HPG-Guerillas, 30 türkische Soldaten und 8 Dorfschützer. Die Anzahl der Zivilisten, die auf Mienenfelder ihr Leben ließen beträgt 13.
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Joomlart