Aktuel:

Kurden: „Der Staat war in Familienmassaker involviert“

27.05.2009 | 18:33 |  WIELAND SCHNEIDER (Die Presse)

Kurdenpolitikerin Ayna über ihre Version der Bluttat im Dorf Bilge, den Polizeidruck auf ihre Partei und die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei: "Wir sehen die Entwicklungen in Richtung EU-Beitritt der Türkei positiv".

Emine Ayna: Unsere Untersuchungen sind zu dem Ergebnis gekommen: Der türkische Staat war in den Angriff involviert. Man hat die bewaffneten Dorfschützer benutzt, um ein Massaker zu verüben, das man dann der PKK (kurdische Untergrundbewegung) in die Schuhe schieben kann. Um die PKK wieder als terroristisch abstempeln zu können.

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Petition der GfbV für die Freilassung von Dr. Remzi Kartal und Faruk Doru

 

 

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,

 

bezugnehmend auf das am 24. März 2009 in Spanien auf Antrag der Türkei eingeleitete Auslieferungsverfahren gegen die kurdischen Exilpolitiker Dr. Remzi Kartal (ehemaliger Abgeordneter im türkischen Parlament) und Faruk Doru wende ich mich heute an Sie. Beide werden beschuldigt, Mitglieder einer terroristischen Organisation zu sein. Dabei ist aus dem Auslieferungsantrag an Deutschland im Jahre 2005 nicht ersichtlich, um welche terroristische Mitgliedschaft es sich dabei handeln soll.

 

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KCK verurteilt Massaker an Tamilen

 

KCK verurteilt Massaker an Tamilen

BEHDINAN - Die Führung des Exekutivrates der KCK hat im Zuge einer scharfen Verurteilung des Massakers an den Tamilen durch die Regierung von Sri Lanka, zu Solidarität mit der tamilische Bevölkerung aufgerufen.

Die Gemeinschaft der Gesellschaften Kurdistans (Koma Civakên Kurdistan, kurz: KCK) äußerte in einer Stellungnahme, die begangenen Verbrechen an den Tamilen seien Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

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Nicht Familienfehde, sondern Staatsterror!

Das Massaker ist die Folge eines dreißigjährigen schmutzigen Krieges seitens des türkischen Staates.

 

Das Dorfschützersystem existiert in der Türkei seit 1985 und umfasst aktuell 70.000 Männer. Die Dorfschützer sind eines von mehreren illegalen Behelfen des türkischen Staates, um gegen die kurdische Freiheitsbewegung zu kämpfen. Dorfschützer sind oft Kurden die in Nord-Kurdistan (Südost-Türkei) leben und durch den türkischen Staat bezahl und mit Waffen und Macht ausgestattet werden. Dorfschützer sind im Regelfall angehörige größerer Stämme von Großgrundbesitzer und Patriarchen oder „Agas“, die befürchten wegen der PKK an Macht zu verlieren.

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Kritik von Kurden-Vereinen in Österreich

06. Mai 2009, 16:26

Dachverband FEYKOM sieht in Blutbad in der Südosttürkei "Staatsterror, nicht Familienfehde"
 
Wien - Der Verband der Kurdischen Vereine in Österreich, FEYKOM, hat im Zusammenhang mit dem Blutbad in der Südosttürkei schwere Kritik am System der Dorfmilizen und der türkischen Regierung geübt, die diese "Dorfschützer" gegen die PKK-Guerilla eingesetzt hat.

  Quelle: http://derstandard.at/?url=/?id=1240550676252

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Am 1. Mai demonstrieren wir für Frieden, Gerechtigkeit, Geschwisterlichkeit der Völker und für Demokratie

Wien, 29. 04.2009 Dem 1. Mai 2009 begegnen wir in Kurdistan, sowie in vielen Orten der Welt, im Schatten der finanziellen Krise und den damit verbundenen Ungerechtigkeiten mit denen die Menschen konfrontiert werden. Die imperialistischen und kapitalistischen Mächte versuchen mit Hilfe ihrer militärischen Macht, einerseits die Freiheit und Vielfalt zu zerstören und andererseits in aller Hektik den Grundstein für eine „Neue Weltordnung“ im Rahmen ihrer Interessen zu legen. Das auf Kosten der Arbeitenden erzielte Kapital wird überwiegend in Kriege und Zerstörung der Lebensgrundlagen investiert.

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Auf die Waffenruhe der PKK, antwortet die Türkei mit Staatsterror gegen Kurden!

PRESSEMITTEILUNG

10 jähriges Kind wurde von Polizisten brutal niedergeschlagen und getötet!

300 DTP - Demokratische Gesellschaftspartei Funktionäre und Aktivisten festgenommen!

Wien(26.04.2009) Die Regierungspartei AKP hat bei den Kommunalwahlen, vor mehr als einem Monat große Verluste in Kurdistan erlitten. Die DTP - Demokratische Gesellschaftspartei ging als siegreichste Partei aus den Wahlen hervor. Und obwohl die DTP anders als 2004 nun alleine in die Wahlen zog, konnte sie ihren Stimmenanteil annähernd verdoppeln. Mit den Ergebnissen sendeten die KurdInnen die klare Botschaft, die kurdische Frage als Ganzes zu lösen, anstatt kleine Schönheitsreparaturen vorzunehmen.

Gleich nach  den Wahlen hat die PKK verkündet, vorläufig bis zum 1. Juni keine Gefechtshandlungen mehr durchzuführen, um eine politische Lösung der kurdischen Frage zu ermöglichen.

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Joomlart