FREIHEIT FÜR ÖCALAN

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Die kurdische Frage betrifft den Irak, den Iran, Syrien und besonders die Türkei und stellt eines der großen, bis heute ungelösten Probleme des Mittleren Ostens dar. Der Konfl ikt zwischen dem türkischen Staat und der kur dischen Freiheits bewegung dauert immer noch an. In die sem Konflikt haben bislang mehr als 40 000 Menschen ihr Leben verloren. Rund 4500 Dör fer wurden entvölkert oder niedergebrannt, Mil lionen von Menschen wurden zu Flüchtlingen.
Ein Friedensprozess braucht bekanntlich starke Per sön lichkeiten, die in der Lage sind, ihre Gemeinschaften zu über zeugen, eine Konfl iktlösung auf fried lichem Wege anzustreben. Einige Beispiele für solche Persön lichkeiten sind Nelson Man dela, Gerry Adams, José Ramos-Horta und Aung San Suu Kyi. Öcalan gehört zweifellos in diese Reihe. Dass sich in den letzten Jah ren der Fokus der kurdischen Frei heits bewegung vom Militärischen auf politische Lösungen verschoben hat, ist sein Verdienst.

Regierungen der Türkei haben seit 1993 den Kontakt mit Öcalan gesucht und damit seine Schlüsselrolle für eine Lösung des Konfl iktes anerkannt. Die gegen wärtige Re gierung Erdogan hat 2,5 Jahre lang Verhandlungen mit Öcalan geführt, brach diesen Prozess aber im Juli 2011 ab. Dabei waren bereits Protokolle erstellt worden, die unter anderem einen Stufenplan für Ver trauen bildende Maßnahmen bis hin zum Schweigen der Waffen unter internationaler Aufsicht vorsahen. Wir sind der Über zeugung, dass bei deren Lösung dieses Problems Abdullah Öcalan mit seinen Vorschlägen, besonders seiner „Roadmap“, eine ent scheidende Bedeutung zukommt.

Darüber hinaus steht die überwiegende Mehrheit der Kurden hinter ihm. 3,5 Millionen Kurdinnen und Kur den ha ben sich 2006/2007 mit ihrer Unterschrift für Öcalan als ihren politischen Reprä sen tanten aus gesprochen. All dies macht ihn un verzichtbar und zu einer Schlüssel fi gur für eine Friedenslösung. Diese Rolle kann er jedoch nicht im Ge fäng nis spielen, wo seine Kom muni ka tions mög lich kei ten äußerst beschränkt sind. Oft, wie auch zurzeit, be fi ndet er sich in völliger Iso lation von der Außen welt.

Seine Freilassung ist not wen dig, um die mili tärische Lo gik des Konfl ikts zu durchbrechen und den Fokus end gültig auf friedliche Ver hand lungen zu verschieben.

Daher fordern wir Freiheit für Abdullah Öcalan und die politischen Gefangenen in der Türkei. Öcalans Freiheit wird einen Durchbruch für die Demokratisierung der Türkei und einen Friedens prozess in Kurdistan darstellen.

Unterstützen Sie die Kampagne auf
www.freeocalan.org
Internationale Initiative „Freiheit für Abdullah Öcalan – Frieden in Kurdistan“, Köln

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